
Zur Startseite:
http://www.artoftaichichuan.de/Startseite.html
Art of Tai Chi Chuan
Tai Chi
und Qi Gong in Aschaffenburg
original
aus Asien mit Marie Hock-Westhoff

http://www.artoftaichichuan.de/Tai_Chi_Altstadtfest_Miltenberg_2010.html

Die hohe Kunst des Tai Chi Chuan vereint
Gesundheitsübung,
taoistische Meditation und chinesische Kampfkunst.
Tai Chi Chuan und Qi Gong seit 2001 im Raum
Aschaffenburg original aus Asien.
© 2001 -
2010 Marie-Luise Hock-Westhoff

Soft Style (Tai Chi Chuan) in Porto Carras,
Griechenland

Push-hands in Venedig mit Kees van den Meiracker
Centro Ricerche Tai Chi Italia
Mai 2010

12. Welt Tai Chi Tag in Aschaffenburg im Park
Schöntal am 24. April 2010
Foto: Friedel Knapp

Taiji Im Raum Aschaffenburg

Marie Hock-Westhoff beim Laufen der Schwertform
6. Welt Tai Chi Tag, April 2004, Aschaffenburg
Foto: Friedel Knapp

Auftritt der Shaolin Mönche in der Stadthalle
Aschaffenburg, Februar 2005


9. Welt Tai Chi Tag, April 2007, Aschaffenburg im
Park Schöntal
Foto: Friedel Knapp

Goldmedaille bei der World Pan-Amateurs Kickboxing
Association Weltmeisterschaft
14. – 21. Mai 2007 in Porto Carras Sithonia,
Griechenland

und
Vizeweltmeister 2007 Horst Beling aus
Kreutzwertheim in der Sparte Leichtkontakt Karate-Kickboxen.
Art of Tai Chi Chuan
Tai Chi
und Qi Gong in Aschaffenburg
original
aus Asien mit Marie Hock-Westhoff
http://worldtaichiday.org/community/wtcqd/gallery.php?disp=bycity&country=Germany&city=Aschaffenburg
http://www.artoftaichichuan.de/Startseite.html
http://www.artoftaichichuan.de/Tai-Chi-Chuan.html
http://www.artoftaichichuan.de/Qi-Gong.html
http://www.artoftaichichuan.de/Schule.html
http://www.artoftaichichuan.de/Ausbildung-Qi-Gong.html
http://www.artoftaichichuan.de/Unterrichtsplan.html
http://www.artoftaichichuan.de/Lehrerin.html
http://www.artoftaichichuan.de/Gesundheit.html
http://www.artoftaichichuan.de/Aktuelles.html
http://www.artoftaichichuan.de/DMSG.html
http://www.artoftaichichuan.de/Cebu-TaiChiClub.html
http://www.artoftaichichuan.de/Impressum.html
http://www.artoftaichichuan.de/Partnerlinks.html
http://www.artoftaichichuan.de/Auftritte%20neu.html
http://www.artoftaichichuan.de/push-hands%202010.html
http://www.artoftaichichuan.de/12-Welt-Tai-Chi-Tag-am-24-April-2010-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/11-Welt-Tai-Chi-Tag-am-25-April-2009-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/JoyasGotterfunke.html
http://www.artoftaichichuan.de/10-Welt-Tai-Chi-Tag-am-26-April-2008-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/Miltenberg.html
http://www.artoftaichichuan.de/wpka.html
http://www.artoftaichichuan.de/9-Welt-Tai-Chi-Tag-am-28-April-2007-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/kampfsportfestival.html
http://www.artoftaichichuan.de/8-Welt-Tai-Chi-Tag-am-29-April-2006-in%20Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/Gesundheitstage.html
http://www.artoftaichichuan.de/Tai-Chi-okomarkt-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/7-Welt-Tai-Chi-Tag-am-30-April-2005-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/Gesundheitstage05%20.html
http://www.artoftaichichuan.de/City-Galerie.html
http://www.artoftaichichuan.de/6-Welt-Tai-Chi-Tag-am-24-April-2004-in-Aschaffenburg.html
http://www.artoftaichichuan.de/Gesundheitstage04.html
Tai Chi Chuan (ältere Wade-Giles Schreibweise) (jüngere
Pinyin Schreibweise: Taijiquan ), heißt wörtlich übersetzt: "Die große,
ultimative Faust" (Chuan heißt Faust) oder „Das Höchste Letzte“.
Diese, über 700 Jahre alte chinesische Bewegungskunst,
beinhaltet drei Grundprinzipien:
·
Gesunderhaltung des Körpers
·
Kampfkunst
·
Gesunderhaltung des Geistes durch Meditation
Die permanente Interaktion zwischen diesen Gegensätzen im
Zusammenhang mit der Fünf Elemente Theorie bedingt -laut chinesischer
Philosophie - den konstanten Wandel und somit alle Aktivitäten im Universum.
In der chinesischen Medizin weiß man, daß ein
Ungleichgewicht im "yin und yang Haushalt" eines Menschen Krankheiten
hervorruft. Daher ist die beste Krankheitsvorbeugung, sein körperliches,
geistiges und seelisches Gleichgewicht bewußt in Balance zu halten.
Der Bewegungsablauf der Tai Chi Formen ist getreu diesen
Prinzipien ausgerichtet. Das heißt beispielsweise, wenn eine Bewegung nach
vorne geht, ist die Rückwärtsbewegung schon in dieser Bewegung enthalten. Die
Körperausrichtung in der Tai Chi Form ist so konzipiert, daß sie einen
optimalen Energiefluß im Menschen gewährleistet.
Die gerade Haltung der Wirbelsäule beispielsweise
entspricht der Rückenhaltung anderer Meditationsformen im Sitzen. Dies bedingt
einerseits den guten Qi-Durchfluß entlang des aufsteigenden Yang-Kanals,
entlastet andererseits den Rücken und bringt die Körperkraft auf die Beine
zurück.
Es gibt die zehn Grundprinzipien des Tai Chi Chuan. Ist
ein Prinzip davon während der Ausführung nicht beachtet, kann man nicht von Tai
Chi Chuan sprechen.
2. Der Brustkorb sinkt etwas ein und
der Rücken ist gerade
3. lockeres Kreuz
4. Verteilung von Entlastung und
Belastung
5. Herabgesunkene Schultern und
hängende Ellbogen
6. Aufmerksamkeit, nicht Kraft soll
angewendet werden
7. Das Obere und das Untere folgen sich
koordiniert
8. Inneres und Äußeres sind gegenseitig
verbunden
9. Ständige Verbindung ohne
Unterbrechung
10. Habe Ruhe in der Bewegung
Durch regelmäßiges und - vor allem - richtiges
praktizieren der Form, verbessern sich Herz- und Muskeltätigkeit, zu hoher
Blutdruck kann dauerhaft gesenkt werden, Diabetes und Arthrose werden eindeutig
gemildert, ein stabiles Kreislaufsystem und stabilere Knochen resultieren
daraus und Atem- oder Lungenbeschwerden werden gemildert, teilweise
verschwinden sie ganz.
Der Grund hierfür findet sich im Ansatz der
ganzheitlichen, chinesischen Medizin. Da wir aus Körper, Geist und Seele
bestehen, gilt es zunächst, dem Körper zu geben, was er braucht, nämlich
hauptsächlich Bewegung. Diese Bewegung sollte so natürlich sein wie möglich.
Keine ruckartigen Bewegungen, keine Erschütterungen, sondern dem Körper
angepaßte, weiche und in ebenmäßiger Geschwindigkeit verlaufende Formen.
Durch die Ausübung der Form wird, in Kombination mit der
richtigen Atmung, das Chi (die Lebensenergie) durch alle 12 meridiane Funktionskreisläufe
gelenkt. (Meridiane sind bekannt aus der Akupunktur, deren Nutzen und
Wirksamkeit auch hierzulande immer mehr - auch schulmedizinische - Anerkennung
findet!) Dadurch werden Blockaden in den Funktionskreisläufen aufgehoben und
die Durchblutung im gesamten Körper gefördert. Der Körper wird durch die Art
der Bewegung permanent sanft gedehnt und erlangt somit seine frühere
Elastizität zurück. Die Gelenke werden geschmeidig gehalten durch die sich
wiederholenden Drehungen, der Knorpel kann dadurch sogar teilweise wieder
aufgebaut werden.
Da man in China um diese Zusammenhänge schon lange weiß,
hat das Komitee für Volksgesundheit Tai Chi Chuan mit in den Sportunterricht
der Schulen aufgenommen.
Die positiven Auswirkungen regelmäßigen Übens auf den
Geist zeigen sich in der enormen Verbesserung des Durchhaltevermögens und der
Konzentration. Die Meditation zeigt sich hier in der Bewegung. Hohe
Konzentration und somit ungestörte Aufmerksamkeit werden in der Form verlangt.
Die Konzentration auf die Körpermitte, das untere Tan Tien bewirkt dort eine
Ansammlung von Chi. Das Chi ist oft durch zu viel sitzende Tätigkeit im oberen
Körperbereich gestaut. Durch Beachtung der 10 Grundregeln nach Yang Cheng Fu
während des Formlaufens, kann das Chi zum unteren Tan Tien sinken und dort als
zusätzliche Energiequelle gespeichert werden.
Da jede einzelne Position einer Form aus der Kampfkunst
kommt, fließt hier auch noch das Wissen um deren Anwendung und die
Visualisierung eines Gegners mit ein.
Tai Chi Chuan gilt als eine der drei großen, inneren
chinesischen Kampfkünste, die da wären: Tai Chi Chuan, Ba Gua und Hising-I. Die
äußeren chinesischen Kampfkünste sind die verschiedenen Kung-Fu Stile, die in
China nach Nord- und Südstilen unterschieden werden. Nan Chuan ist die
„southern fist“, die südliche Schule der äußeren Kampfkünste in China. Chang
Chuan „long fist boxing“ ist die basis Schule der nördlichen Shaolin Künste, um
nur einige der zahlreichen Kung-Fu Stile zu nennen.
Der wohl legendärste Geburtsort der chinesischen
Kampfkünste sind die Shaolin Klöster.
Der Überbegriff für die inneren und äußeren chinesischen
Kampfkünste ist im heutigen China: „Wushu“.
Von den großen Tai Chi Meistern sagte man: „Ihr ganzer
Körper scheint wie aus in Watte gepackter Stahl zu sein“. Das ist auch yin und
yang, nach außen sehr sanft und nachgiebig, doch im Innern sehr stark und
konzentriert. Daraus, so sagen die Chinesen, erwächst wahre Kraft.
Chang San-feng, ein taoistischer Priester (1279-1368) der
Sung Dynastie, wird gewöhnlich als Gründer der "sanften Schule des
Boxens" angegeben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene
Hauptstilformen herausgebildet, welche die Namen ihrer Begründer tragen. Die
fünf bekanntesten sind:
der Yang Stil,
der Wu Stil,
der Sun Stil
und der Peking Stil
Der traditionelle Yang Stil, entwickelt von Yang Lu Ch`an
(1799 - 1872), beinhaltet in seiner Form 108 Positionen. Dementsprechend lange
dauert die Ausführung.
Auch in Amerika und Europa sind diese standardisierten
Formen mittlerweile weit verbreitet und erfreuen sich bei Jung und Alt größter
Beliebtheit.
Benny Arnel Besa ist amtierender philippinischer Tai Chi
Chuan Meister. Taiji Im Raum
Meister Benny Arnel Besa
Im Mai 2004 gewann er die Goldmedaille für die
offizielle, internationale Wettkampfform 42- steps Tai Chi Chuan, ebenfalls in
Manila in den national Wushu championships.
Tai Chi Kurzstock - Form, eine Vereinigung von Tai Chi
Chuan und dem philippinischen Stockkampf Arnis (auch bekannt als Eskrima oder
Kali). Entwickelt von Tai Chi Meister B. A. Besa.
Der Cebu
Tai Chi Club
Geboren ist er in Cebu am 21. März 1972.
Da sein Vater mit Leib und Seele Boxer war, wuchs Benny
schon mit dem Kampfsport auf. Er begann seine martial arts Karriere als
8–jähriger mit western-boxing und Doce Pares Arnis unter Anleitung seines
Vaters. Später erlernte er Combat Judo unter Lehrer Conijukai sensei Dodong
Reynaldo. Unter Master Ely Sarsosa und Grandmaster Gervacio Navales erlernte
Benny 1987 die Formen des Eagle claw, Praying Mantis Kung Fu und Balintawak
Arnis.
Bruce Lee und später Jet Li als Vorbilder, ging Benny
stets über seine Grenzen hinaus. Wenn seine Freunde in die Disco gingen,
trainierte er. Wenn Andere morgens noch in Ihren Betten lagen war er schon
joggend unterwegs. Ihn interessierten alle Arten des Kampfsports.
Er mußte so manches einstecken und vieles opfern, doch er
verlor sein Ziel nicht aus den Augen, er wollte ein sehr guter Kampfkünstler
sein.
Auf seinen morgendlichen Joggingrunden sah er immer
wieder an der selben Stelle in Cebu auf einer kleinen Verkehrsinsel, immer zur
selben Zeit ein paar Menschen zeitlupenähnliche Bewegungen ausführen. Er näherte
sich Stück für Stück der Gruppe. Jeden Tag ein bisschen mehr. Er wählte eine
kleine Bank in der Nähe aus um dort seine Stretchingübungen zu machen und
beobachtete dabei die Teilnehmer. Sie machten Tai Chi Chuan. Benny verfolgte
die Bewegungen und verglich sie mit dem was er schon aus dem Kampfsport wußte. Bis
eines Tages der Lehrer auf ihn zukam und ihn fragte, ob er am Unterricht
teilnehmen wolle.
Das war im März 1987. Der Lehrer hieß George Lim und
unterrichtete Tai Chi Wu-Style. Benny war fasziniert von der scheinbaren
Einfachheit und zugleich größten Komplexität der Bewegungen. Er spürte deren
großen Nutzen für Kampfkunst, Gesundheit und Meditation.
Benny studierte zunächst viele Jahre den Wu-Stil unter
George Lim.
Im Jahre 1993 begann er schließlich unter Roberto Cinco
mit Tai Chi Chen – Stil. Es folgte das Studium vieler verschiedener Tai
Chi Yang –Stil Formen.
Nimmermüde übte Benny mehrere Stunden täglich und begann
im Jahre 1994 selbst Tai Chi Chuan zu unterrichten.
Sein letzter Lehrer war Li Peng Lei, der Trainer der
National Wushu Federation in Manila und Stuntdouble von Jet Li in dem Film
„Hero“. Er unterrichtete Benny in Chang Quan, long fist.
Seit 2003 fliegt Meister Benny mit seinen besten Schülern
regelmäßig nach Manila zu den Nationalen Wushu Meisterschaften. Nicht nur, daß
er dort für jede seiner Demonstrationen bisher die Goldmedallie gewonnen hat
nein, er hat mittlerweile auch den offiziellen Trainerschein der
philippinischen Wushu Vereinigung. Benny trainiert und lehrt in der Association
und leitet nebenbei noch viele verschiedene kleine Gruppen in Cebu, den Cebu
Tai Chi Club. Außerdem unterrichtet er eine Kindergruppe in der Cebu
International School.
Er ist zur Zeit dabei, in Cebu eine Wushu Vereinigung zu
gründen.
Benny hat sich in den chinesischen und philippinischen
Tai Chi Gruppen seines Landes mittlerweile einen vorzüglichen Namen gemacht und
viel Anerkennung bekommen.
Was Benny aber immer sehr betrübt hat ist die Tatsache,
daß Tai Chi Chuan im Westen oft sehr verwässert ausgeführt wird. In den
meisten Fällen ist nicht einmal mehr das Wissen um den Kampfkunstaspekt des Tai
Chi vorhanden. In vielen europäischen Schulen wird kein Push hands mehr
ausgeführt, weil man nicht mehr weiß wie es geht. Viele sogenannte Tai Chi
Meister erfinden ihre eigenen Stile um ihre Unkenntnis der richtigen Ausführung
zu verschleiern. Deshalb bat mich Benny bei meinem Umzug nach Deutschland ihm
doch bitte zu helfen, die hohe Kunst des Tai Chi Chuan immer mehr zu
verbreiten, damit es nicht verloren geht. Bis heute bin ich jeden Tag dankbar,
solch einen wunderbaren Tai Chi Meister getroffen zu haben und von ihm lernen
zu dürfen. Außerdem macht es sehr große Freude, einmal im Jahr die alten
Freunde aus Cebu wiederzusehen.